Zentrum von Donezk unter Artilleriebeschuß

7. Dezember 2014

Mark Bartalmai berichtet live aus Donezk:

“Die Artillerie beschießt Donezk weiterhin, aber etwas ist anders. Seit 2 Stunden sind die Einschläge sehr nah am Stadtzentrum, der Boden und die Fenster zittern selbst jetzt hier manchmal in meiner Wohnung. War vor 1,5 h nahe dem Leninplatz unterwegs, die Einschläge waren so nah, dass die Erschütterungen meinen ganzen Körper vom Boden bis zu den Haarspitzen durchlaufen haben. Selbst die Leute um mich herum hörten für einige Sekunden auf zu reden – das ist nicht normal.”

Und Merkel-Steinmeier schenken im Namen und auf Rechnung der deutschen Steuerzahler dem Schokoladenkönig und seiner faschistischen Armee zum Nikolaus ein paar Panzer für eine Großoffensive, um die Waffenruhe zu sichern. Denn bezahlen kann die Ukraine diese selbst nicht, die Ukraine ist pleite.

Pressekonferenz der OSZE am 14.11.2014 in Donezk zu Untersuchungsergebnissen zum Abschuß der MH17

14. November 2014

Text und Videoquelle: Mark Bartalmai, ein mutiger, investigativer, deutscher Journalist im Donbass.

Die Pressekonferenz mit dem Chef der Sondermission der OSZE für die Ukraine , Alexander Hug, brachte nicht viel Neues. Hug war heute, am 14.11.2014, aus dem Missions-HQ für einen Tag nach Donezk gekommen, um mit seinem Team zu sprechen und Fragen auf einer Pressekonferenz zu beantworten. Wer eine detailliertere Informationen zu vorliegenden aktuellen Berichten der OSZE zum Ukraine-Thema erwartet hatte, wurde jedoch etwas enttäuscht.

Dass Detailfragen zum Fortgang der niederländischen Bergungsmission von der OSZE nicht beantwortet werden können, ist sicher nachvollziehbar.
Andererseits: Informationen über Pressekonferenzen des niederländischen Bergungsteams oder anderer niederländischer Instanzen in Donezk sind mir aktuell nicht bekannt. Inwiefern Malaysia überhaupt involviert ist und, wenn ja, warum sich nur niederländische Bergungsteams vor Ort befinden, konnte ebenso nicht beantwortet werden. Eine international besetzte Untersuchungskommission gibt es weiterhin nicht.

Während ich zumindest in meinem Beisein an der Absturzstelle von MH17 und auch wiederholt im Stadtgebiet von Donezk keine Behinderung der OSZE-Mitarbeiter durch Volkswehreinheiten feststellen konnte, kam es nach vorliegenden Informationen zu Schwierigkeiten an Checkpoints der ukrainischen Nationalgarde. Nachdem, was bekannt ist, wurden tschechische OSZE-Mitarbeiter dort mehrfach überproportional lange aufgehalten und untersucht. Diese Vorkommnisse werden derzeit geprüft.

Auf sämtliche konkreten Fragen zur Durchführung und zu den Umständen vor Ort in Donezk der OSZE-Mission gab es jedesmal die gleiche Antwort:Weiterlesen…

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