Wolfgang Schäuble zur Einlagensicherungsgrenze

22. November 2013

Heute hat sich Wolfgang Schäuble wieder einmal auf eine wichtige Frage für die Menschen dieses Landes wie eine angegriffene Schlange gewunden und keine klare Antwort gegeben, wie er das immer macht bei solchen Fragen. Hier ein kurzes, aber wichtiges Video vom European Banking Congress:

Julia die rasende Reporterin, die eine hervorragende Arbeit macht – im Gegensatz zu Tausenden Armleuchtern bei den Hauptstrommedien, die entweder zu dumm oder zu feige sind – fragte nach der für viele Menschen so wichtigen Einlagensicherung, auf die sich diese verlassen. Leider verlassen sie sich da auf die falschen Leute.

Wer diese “Aussage” von Schäuble jetzt nicht gerafft hat, ist selbst dran schuld. Es ist vielleicht der letzte Wachrüttler, den manche noch brauchen.

Leider hat der Mann danach gegenüber Julia die Wahrheit gesagt. Die Macher des Geldsystems – wovon ich ausgehe ein ganz alter Plan, wir “feiern” ja in Kürze 100. Geburtstag eines wichtigen Elements davon – haben uns absichtlich in ein Dilemma geführt. Unlösbar im bestehenden Geldsystem, das nicht thematisiert wird.

Wenn Du Geld auf der Bank oder in einer Kapitallebensversicherung hast, hast Du genau 2 Möglichkeiten:

1. es drauf lassen, dann wirst Du es verlieren, Stück für Stück, und nach einem “Ereignis” vielleicht dann alles. Momentan ist die Inflation schon heftig am Knabbern.

2. es wegholen und in Dich selbst investieren, Dich regionalen Initiativen anschließen, Verwandten helfen Schulden zu tilgen oder das Geld in Sachwerte sichern (damit beschäftige ich mich ja seit 2006 beruflich). Damit beschleunigst Du allerdings das Herannahen des Crashs. Denn es ist nicht für jeden, der Geld irgendwo zu liegen hat, dieses am Ende auch da. Nicht mal 10%, wenn überhaupt.

Wenn eine bestimmte Menge an Menschen mit den Füßen abstimmt, werden die Banken, Versicherungen und die Politiker die Reißleine ziehen: Auszahlungsstop.

Schäuble sagte vor nicht allzu langer Zeit ebenfalls öffentlich, daß man das ja üblicherweise an einem Freitag macht. Also keiner kann behaupten, er hätte es nicht wissen können.

Jeder kann und muß nun selbst entscheiden. Du auch.

Meine Meinung: je mehr nichts oder nicht so viel verlieren, umso weniger Chaos wird es geben. Ich hoffe und bete, daß Carl Friedrich von Weizsäcker nicht recht haben wird mit seinen Ausführungen in “Der bedrohte Friede”. Die Prognosen in diesem Buch, das es übrigens – aus gutem Grunde – nicht oder nur zu hohen Preisen gibt, sind leider bisher so ziemlich genau eingetroffen.

Hier kannst Du vielleicht noch ein Exemplar erhaschen. Vor einigen Jahren besorgte ich mir ein Taschenbuchexemplar für einen Euro, als das Buch noch nicht so bekannt war. Da wurde es einem hinterhergeworfen. Das hat sich offensichtlich geändert.

Ist die Rente sicher? Bernd Lucke von der Alternative für Deutschland

6. August 2013

Die Regierung hat vor 10 Jahren die Riesterrente erfunden (naja, eigentlich war das nicht die Regierung, sondern die Finanzwirtschaft…), weil wir zu wenige Kinder haben. Wir sollen private Vorsorge betreiben, um im Alter nicht zu verarmen.

Heute steht die Bundesregierung von den Trümmern dieser Politik, denn die Zinsen gehen seit der Finanzkrise stetig nach unten. Herr Schäuble spart durch die niedrigen Zinsen die Kosten für die Staatsschulden, aber die Sparer, die mit ihrem Ersparten für das Alter vorsorgen wollen und sollen, verlieren massiv.

Man erleidet jedes Jahr real ein Vermögensverlust von 5 % – hier irrt Herr Lucke mit seinen 2 % leider, die Inflation ist wesentlich höher als er sagt. Über viele Jahre hinweg führt das zu einem erheblichen Vermögensverzehr. Das ist die kalte Enteignung.

Die EZB muß aufhören, die Märkte mit Hunderten von Milliarden an frisch im PC geschaffenen Euros zu überfluten. Denn das ist die Ursache der niedrigen Zinsen, die die Sparer um den gerechten Lohn ihrer Ersparnisse prellt. Diese Politik ist unsozial, und wir müssen sie so schnell wie möglich beenden.

Übrigens, auch Riesterverträge sollte und kann man sich (noch) auszahlen lassen, um das Geld in Sicherheit zu bringen. Denn selbst wenn die Alternative für Deutschland in den Bundestag kommt und dann auch noch etwas mitzureden hätte, ist noch lange nicht gesagt, daß der Crash verhindert werden kann.

Wie das mit dem Riestervertrag auszahlen lassen geht? Bitte einfach bei mir anfragen.

Wie das geht? Bitte einfach bei mir anfragen.

Kein Preis für Draghi!

8. Juni 2013

Aufruf der Zivile Koalition e.V.:

Demo am Berliner Bebelplatz, Donnerstag 13.6.2013 15.00 Uhr

EZB-Chef Mario Draghi bekommt einen Preis verliehen: den „Responsible Leadership Award“, auf deutsch: Den Preis für verantwortungsvolle Führung. Die Laudatio wird der Vorjahrespreisträger Mario Monti im ehemaligen Staatsratsgebäude in Berlin-Mitte halten. Der Preis soll außerordentliche Führungsqualitäten bei der Beförderung „verantwortlicher Geschäftspraktiken“ honorieren.

Wir finden: eine solche Würdigung hat Mario Draghi nicht verdient. Ganz im Gegenteil. Die verdeckte Staatsfinanzierung durch die EZB unter Draghis Führung ist nicht nur eine völlig unverantwortliche Geschäftspraxis, sie ist auch illegal. Staatenfinanzierung ist der EZB gemäß ihren eigenen Statuten ausdrücklich verboten. Mario Draghi handelt in höchstem Maße unverantwortlich. Er regiert mit der Druckerpresse in der Hand, ruiniert den Wert unseres Geldes und all das auch noch ohne jede demokratische Legitimierung.

Deshalb fordern wir: Kein Preis für Draghi!

Als Zivile Koalition e.V. in einem breiten Bündnis zusammen mit der
Alternative für Deutschland Berlin u.a. zivilgesellschaftlichen Organisationen
rufen wir am Tag der Preisverleihung zur Demonstration auf. Setzen wir ein
Zeichen!

Wann: Donnerstag, den 13. 6. 15:00 Uhr

Wo: Bebelplatz 1 in Berlin-Mitte

(ca. 500 m entfernt vom Ort Weiterlesen…

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